| Aus der Traum vom schnellen Meistertitel – Kloten Flyers – HC Davos 3:0 |
| 07. April 2011 um 23:42 Uhr |
![]() Zum vierten Play-off-Finalspiel reisten die Davoser mit dem Siegerpokal im Gepäck nach Kloten. Ihnen fehlt nur noch ein einziger Sieg für den 30. Eishockey-Schweizer-Meistertitel. Doch die sich verzweifelt wehrenden Flyers erkämpfen sich die erste Niederlage der Bündner nach 18 ununterbrochenen siegreichen Spielen.
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Die Flyers vermiesen dem HC Davos den Play-off-RekordDie letzte Davoser Niederlage liegt schon lange zurück. Am 22. Januar 2011 bezwang der EV Zug mit 4:2 zum letzten Mal den Meisterschaftsfavoriten Davos. Insgesamt 18 Siege in Folge erzielten die Bündner, davon unglaubliche 11 Siege in den achtel, viertel und bis zum vierten Spiel in dem Play-off-Final. Fast wäre ihnen das Kunststück gelungen in Rekordzeit den Gesamtsieg in diesen Play-offs in 12 Spielen zu vollbringen. Doch heute stand das Glück auf der Seite der Züricher. Am Samstagabend erhalten die Davoser vor eigenem Publikum die zweite Chance, den fünften Meistertitel in den letzten zehn Jahren zu gewinnen. Klicken Sie auf das folgende Bild um zur Bilderserie zu gelangen:
Bei den Flyers ist Träumen wieder Trumpf - vom sechsten Meistertitel der ClubgeschichteDie Fan’s in der ausverkauften Kolping Arena mussten erneut bei der vierten Finalbegegnung anfangs zittern und bangen. In den voran gegangen Spielen hätten die Resultate 2:5, 1:2 und zuletzt 0:1 auch zu Gunsten der Zürcher ausfallen können. Beide Mannschaften sind sich ebenbürtig und spielen auf Augenhöhe. Vielleicht durch die Rückkehr der verletzten Tommi Santala und Micki Dupont durchbrachen die Flyers ihre „Goal-mach-Angst“. Kurz nach Anpfiff des zweiten Drittels beförderte Victor Stancescu mit einem Hockeckschuss die Flyers erstmals in die Führungsposition. Als nach weiteren fünf Spielminuten Steve Kellenberger zum 2:0 Vorsprung ausholte, war eine gut spürbare Erleichterung bei den permanent anfeuernden Kloten-Fan’s zu spüren. Als „Badboy“ Mark Bell kurz vor dem Schlusspfiff in der 57. Spielminute zum 3:0 erhöhte, verklangen die ohrenbetäubenden Trommeln der Davoser Fan’s ungehend. Die geplante Feier zum 30. Meisertitel musste somit bis aus weiteres verschoben werden. Doch die siegesverwöhnten Bündner schien diese Niederlange nicht aus der Fassung zu bringen,- zumindest später bei den Interviews. Kurz vor Spielende gab es enormes Gedränge auf der Davoser-Strafbank. Zu sechst mussten sie das Spielende zu Gunsten der Zürcher über sich ergehen lassen. Kolping-Arena. – 7624 Zuschauer (ausverkauft). Klicken Sie auf das folgende Bild um zur Bilderserie zu gelangen:
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