Motorsport
38. ADAC Zurich 24h Rennen Nürburgring 2010
21. Mai 2010 um 19:13 Uhr
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Vor 220'000 Zuschauern sterben die Favoriten in der Eifel – BMW holt Sieg

Von Donnerstag bis Sonntag: Vollgas am Ring

Das ADAC Zurich 24h-Rennen ist aber nicht nur in sportlicher Hinsicht das Jahreshighlight auf der Nordschleife, sondern auch eine der größten Motorsport-Partys der Republik. Die Zuschauer rund um die alt-ehrwürdige Nordschleife feierten traditionell ein fröhliches, viertägiges Grill- und Motorsportfest, das bereits am Donnerstag erste Höhepunkte bot. Am Himmelfahrtsmorgen 13. Mai 2010 startete das sportliche Programm mit der Leistungsprüfung der RCN (Rundstrecken Challenge Nürburgring), bei der traditionell auch viele Starter aus dem 24h-Rennen noch einmal Testkilometer sammelten. So gab es hier einen ersten Ausblick auf die Starter des Hauptevents. In den Nachmittagsstunden lockte dann ein neuer Veranstaltungsteil in den ring°boulevard, direkt hinter der Haupttribüne. Statt wie in den vergangenen Jahren im nahe gelegenen Adenau gibt es ab 16.00 Uhr in der Shopping-Meile Show und Autogrammstunde – ab diesem Jahr direkt vor Ort am Ring und „mit Dach über dem Kopf“. Rechtzeitig vor dem Nachttraining des 24h-Rennens endet die Veranstaltung. Der Freitag bot ab Mittags ein Klasseprogramm: Ab 12.45 Uhr kämpften die Teams des 24h-Rennens zwei Stunden lang im finalen Zeittraining um die Startplätze, danach ist im Rahmen der ADAC 24h-Classic ein Drei-Stunden-Rennen historischer Tourenwagen und GTs zu sehen: 180 Teilnehmer vom Ein-Liter-Fiat bis zum 7,1-Liter-Ford Falcon versprechen viel Action auf der Strecke und die Zeitreise zurück in die frühen Jahrzehnte des 24h-Rennens. Am Abend lud Veranstaltungspartner "sport auto" in die Müllenbachschleife, wo ab 19.30 Uhr die Drift Challenge gastiert.

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Zwei Dutzend Drifter aus ganz Europa bieten eineinhalb Stunden lang gepflegtes Querfahren mit anschließender Party, wenn im nahe gelegenen Zelt des Deutschen Sportfahrer-Kreises (DSK) die Band Big Dig auftritt. Der Samstag bot ab Vormittags eine schöne Einstimmung auf das Hauptrennen: Im Rahmen des Renault Race Festivals ging ein prall gefülltes und buntes Starterfeld mit über 100 Rennwagen des französischen Herstellers auf die Piste. Anschließend traten die Piloten von MINI Challenge und SEAT Leon Supercopa in einem gemeinsamen Rennen an. Um die Mittagszeit begann dann mit der Fahrerparade, einem bunten Rahmenprogramm rund um die Nordschleife sowie der Startaufstellung der Countdown zum 24h-Rennen, das um 15.00 Uhr gestartet wurde.

Am Donnerstagabend um 20:00Uhr wurde zum ersten Zeittraining und zugleich Training im Dunkeln gestartet. Das Wetter war schlichtweg mieserabel. Nässe, Nebel und beissende Kälte verunmöglichten den meisten Teams die Rennreifen auf "Arbeitstemperatur" zu bringen. Es wurden dennoch erstaunlich schnelle Rundenzeiten erzielt, trotzdem war es nicht mehr als eine Einstellugsfahrt zum Einen, sowie ein gewöhnen an das Fahren bei Nacht. Aufgrund des schlechten Wettes beschränkten sich die Topteams auf wenige zurück gelegte Rundenen. Als dann um 22:00Uhr im Raum "Fuchsröhre und Hoche Acht" sowie "Pflanzgarten" Nebel aufzog der dann um 23:00Uhr zum unüberwindbaren Hindernis wurde, beschloss die Rennleitung die rote Flagge zu zeigen und die Nachtsession zu beenden. Die zahlreichen Werks-oder Werksnahe eingesetzten Fahrzeuge, mit den nehr als 200 Fahrzeugen und rund 800 Rennfahrern mussten sich wohl oder übel auf die folgende zweite Trainingsession vom kommenden Tag gedulden um weiter ins Lenkrad zu geifen. So war es dann nicht weiter verwunderlich, dass die Debütanten vom Team Farnbacher-Racing auf ihrem Ferrari F430 GTC, welche am Vortag noch eine Bestzeit erzielt hatten, am Freitag bis auf Rang 46 durchgereicht wurden. Dies aufgrund der Tatsache, dass die Strecke am Freitag immer weiter abtrocknete und das Wetter aufklarte. Der Vorjahressieger Team Manthey beschränkte sich auf einen Kurzeinsatz ihres Fahrzeuges mit der Startnummer 1. Da die Strecke immer schneller und schneller wurde, erreichte der Sieger der letzten vier Austragungen einen überraschend schlechten Startplatz in der dritten Startreihe.

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Die Schweizer

Zu den zahlreichen Schweizern im Starterfeld gibt es zu sagen, dass bei den Werkteams, wie auch bei den Privaties Fahrer mit Schweizerlizenz im Einsatz standen. Allen voran der Ex-DTM-Pilot Marcel Fässler vom Team Phoenix-Racing mit der Startnummer 99 in der Besetzung Biela, Fässler, Kaffer und Hennerici. Von diesem Team durfte sicher ein gutes Resultat erwartet werden, da sie zum Favoritenkreis, zu dem man zwölf bis vierzehn Fahrzeuge zählen durfte, gehörte. Diese Erwartung wurde nicht erfüllt und auch dieses Auto fiel dem allgemeinen Favoritensterben zum Opfer. In der Klasse SP8 der bekannte Schweizer Tourenwagen-WM-Teilnehmer Fredy Barth  vom Team Gentle-Swiss-Racing mit der Startnummer 74 auf seinem Aston Martin N24 in der Besetzung Barth, Moro, Hoffsümmer, welche den fünften Schlussrang in ihrer Klasse belegten. Bester in der Schweiz lizenzierter Rennfahrer war im Schlussklassement der in der Schweiz wohnhafte Schwede Edward Sandström auf Rang 4 auf BMW Z4 GT3 vom Team Need for Speed by Schubert Motorsport. Bester Schweizer wurde Dirk Müller auf dem siebten Platz mit seinem von BMW-Motorsport werkseingesetzten BMW M3 GT2 E92 mit der Startnummer 26 in der Besetzung Werner, Müller, Priaux und Adorf.

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BMW M3 GT mit Müller, Farfus, Alzen und Lamy siegen überraschend

BMW Motorsport-Direktor Dr. Mario Theisen: „Das waren sehr dramatische 24-Stunden mit einem sehr emotionalen Finale. Wir hatten nach einer Stunde durch den Unfall der Nummer 26 nur noch einen Sieganwärter. Dennoch haben die Jungs nach der Reparatur eine tolle Aufholjagd von Position 180 auf Platz sieben gezeigt. Das zweite Auto lief bis auf zwei kleinere Defekte perfekt. Ich habe die 24h immer verfolgt, schon als Schüler stand ich 1970 am Zaun und habe den Sieg von Stuck beobachtet. Hier am Ring gibt es ein riesiges Aufeinandertreffen von Fans und Motorsportlern, das ist auch für uns von BMW ein großes Ereignis. Es ist das größte Motorsportereignis in Deutschland, von Europa, wenn nicht sogar der ganzen Welt.“

Pedro Lamy: „Jeder Sieg von mir hier am Ring war schwer, aber dieser ist etwas Besonderes. Es war der schwierigste Sieg. Jeder bei uns im Team hat einen tollen Job gemacht. Ich bin sehr glücklich.“

Jörg Müller: „Die Getriebeprobleme waren schon heftiger. Es wäre untertrieben zu sagen, dass man es nur hören konnte – es hat richtig gescheppert. Der vierte Gang war weg und das ist bei einem sequentiellen Getriebe problematisch. Charly Lamm hat mich in das Auto gesetzt, mit der Bitte, das Getriebe zu schonen. Alles in allem haben wir auch Federn gelassen, aber immerhin haben wir es über die Ziellinie geschafft. Mein Dank geht an das Team. Ich kenne viele seit Jahren und mit dem Sieg ging ein Traum in Erfüllung. Unsere Mechaniker werden heute die glücklichsten Menschen sein. Wir waren immer konstant unterwegs, das ist bei diesem Rennen das wichtigste. Wir haben alles aus dem Auto herausgeholt.“

Augusto Farfus: „Das ist für mich der erste Sieg beim 24h-Rennen. Das ist etwas ganz Besonderes. Ich hatte die Möglichkeit, von meinen Teamkollegen viel zu lernen. Zu Beginn des Rennens war die Zielankunft unser Ziel – dass wir jetzt gewonnen haben ist einfach klasse. Besonders die letzten Runden des Rennens waren noch einmal sehr speziell. Ich gratuliere dem ganzen Team.“Uwe Alzen: „Ja es stimmt: Wir hatten ein paar Probleme. So flog mir zum Beispiel auf der Döttinger Höhe ein Holzstück eines vorausfahrenden Teilnehmers in den Kühler. Die Schnitzer-Truppe musste daraufhin in Rekordzeit die ganze Schnellwechseleinheit vorne erneuern, wofür sie vom Publikum in der Box Applaus bekam. Das ganze Rennen war aufregend. 2000 war ich hier zuletzt auf dem Podium, nun komme ich nach 10 Jahren mit BMW zurück. Es ist für mich eine Riesenehre für BMW fahren zu dürfen und fühle mich im Team sauwohl. Der Zusammenhalt bei BMW spiegelt sich in der Performance wieder. Hut ab – tolles Ergebnis – mehr geht nicht“.

# 43 (Farnbacher / Simonsen / Lehman / Seefried) Ferrari F 430 GTC

Leh Keen: „Das Geheimnis unseres Ferrari waren die Hankook-Reifen. Wir haben alle toll zusammengearbeitet, aber zum totalen Triumph hat noch ein Platz gefehlt.“
Allan Simonsen: „Nach dem nicht so erfolgreichen Qualifying mussten wir uns erstmal durch das Feld arbeiten. Wir waren schnell in den Top Zehn und heute morgen schon unter den ersten fünf. Da war uns klar, dass wir eine Chance haben würden, wenn wir nicht in Unfälle geraten und gute Boxenstopps machen würden. Viele Teams hatten Probleme. Bei einem 24h-Rennen muss man eben erst einmal ins Ziel kommen.“
Dominik Farnbacher: „Grüß Gott und Glückwunsch an BMW. Es war für uns sehr aufregend, denn wir haben nicht mit diesem Ausgang des Rennens gerechnet. Hauptziel für uns war es, gemeinsam mit Hankook den Fans eine gute Show zu bieten und eine Top- Ten-Platzierung einzufahren. Das Team hat super gearbeitet und Platz zwei ist einfach unbeschreiblich.“
Marco Seefried: „Die Jungs haben das sensationell hingekriegt, es sind eben Profis. Es stimmt, ich habe sicherlich auf dieser Strecke die meiste Erfahrung, doch einen Doppelstart werde ich künftig nicht mehr machen. Da das zweite Auto ausgefallen ist, hatte ich es dann etwas einfacher.“

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# 97 (Rostek / Ludwig / Bronzel / Winkelhock) Audi R8 LMS

Marc Bronzel: „Auch wir sind nicht von technischen Problemen verschont geblieben. Aber es waren lösbare Aufgaben. Unsere Taktik war es, das Rennen defensiv anzugehen und das Material zu schonen. Am Anfang hatten wir ein Reifenproblem. An Ende sind wir auf dem Podest gelandet, das hatten wir uns wohl alle erträumt.“
Dennis Rostek: „Es waren anfangs so viele Audis, und wir sind übrig geblieben? Irre. Unser Team ist relativ kurzfristig zusammen gewürfelt worden. Toll wie uns die Fans unterstützt haben und dem R8 LMS zugejubelt haben.“
Luca Ludwig: „Für mich wird heute ein Traum wahr. Ich war als Kind schon immer mit meinem Vater bei den Rennen. Er ist selbst bis 2007 gestartet und gewann hier drei Mal. Nun kann ich in seine Fußstapfen treten und auf dem Podium stehen. Das ist für mich eine Ehre und es macht mich stolz, dass ich in diesem Team fahren durfte.“
Markus Winkelhock: „Für mich ist es etwas ganz Spezielles beim ersten Mal gleich auf ́s Podium fahren zu können. Ich kannte die Nordschleife bisher kaum und bin nur ein paar Runden mit dem Privat-Pkw gefahren, deshalb musste ich vergangene Woche noch einen Nordschleifenlehrgang machen um überhaupt starten zu dürfen. Aufgrund der mangelnden Streckenkenntnis wusste ich im Training manchmal nicht ob es nach einer Kuppe rechts oder links weitergeht. Im Rennen wurde ich von Stint zu Stint schneller, da ich ohne Druck fahren konnte. Unser Auto war nicht unbedingt für einen Podestplatz gedacht – unser Ziel war ein Resultat unter den Top-Ten. Deshalb sind wir jetzt mit dem dritten Platz umso glücklicher.

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BMW Motorsport ist der Sieger bei der ereignisreichen 38. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens.

Jörg Müller (Hückelhoven), Augusto Farfus (Brasilien), Uwe Alzen (Betzdorf) und Pedro Lamy (Portugal) holten im BMW M3 GT2 nach 154 Runden auf der 25,378 km langen Gesamtstrecke des Nürburgrings vor 220.000 Zuschauern den ersten Sieg für die Bayern seit 2005. Im Ziel lagen sie 3:54,1 Min. vor dem privaten Team Farnbacher Racing, für das Dominik Farnbacher (Lichtenau), Allan Simonsen (Australien), Leh Keen (USA) und Marco Seefried (Nürnberg) einen Ferrari F430 GTC durch Tag und Nacht steuerten. Nach dem sehr spannenden Rennverlauf mit zwölf Führungswechseln liefen Dennis Rostek (Porta Westfalica), Luca Ludwig (Roisdorf), Marc Bronzel (Siek) und Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) im Audi R8 LMS von Phoenix Racing als Dritte im Ziel ein. Alles Wichtige rund um die 38. Auflage des Nordschleifen-Klassikers gibt es im Internet unter www.24h-rennen.de.

Selbst die am Ende siegreiche Werksmannschaft von BMW musste sich ihre Position geradezu erzittern: Nachdem im Rennverlauf die Erstplatzierten immer wieder aus- oder zurückgefallen waren, hatte der mit konstant hohem Tempo und ohne größere Probleme durchgefahrene Werks-M3 knapp zwei Stunden vor dem Zieleinlauf die Führung erobern können. Doch Jörg Müller, der den vorletzten Stint fuhr, meldete der Boxencrew Geräusche im Getriebebereich die sich allerdings nicht mehr zu einem echten Problem entwickelten. „So kurz vor dem Ende hört man als Fahrer alles Mögliche“, grinste da Teamkollege Dirk Adorf, „da muss man entspannt bleiben und darauf vertrauen, dass das alles klappt. Dieses Ergebnis ist der Wahnsinn. Nach dem Training und dem Verlauf der ersten Rennstunden konnte niemand mit uns rechnen.“ Ebenso überglücklich über den Verlauf des 24h-Rennens war das Farnbacher-Team. Nach den überraschenden Bestzeiten im freien Training und im ersten Qualifying hatte die Mannschaft aus Lichtenau im Renngeschehen zunächst keine Rolle gespielt, fuhr aber ebenfalls mit großer Konstanz bis auf die Podiumsplatzierung nach vorne. „Diese Platzierung ist ein toller Erfolg für uns“, jubelte Teamchef Dominik Farnbacher. „Wir haben ein gutes Setup gefunden und kamen mit dem exotischen Ferrari auf der Nordschleife einfach sehr gut zurecht." Und auch bei den Drittplatzierten war der Jubel groß. „Das ist wunderbar, einfach fantastisch, hier auf dem Podium zu stehen“, freute sich Luca Ludwig. Der Sohn von „Nürburgring-König“ Klaus Ludwig trat sich mit seiner Top-Platzierung in die Fußstapfen seines erfolgreichen Vaters, der in seiner Karriere drei Siege bei den 24h auf seiner Lieblingsstrecke holte. „Wir haben anfangs etwas Zeit verloren, aber dann sind wir immer besser in Fahrt gekommen und haben uns diesen dritten Platz mit viel Einsatz erkämpft. Unser Audi R8 ist ohne ein einziges Problem glänzend gelaufen, und die Phoenix-Jungs haben bei jedem Stopp perfekt gearbeitet – ein grandioses Erlebnis auf einer unglaublichen Strecke.“

Porsche-Serie beendet

Die 220.000 Fans rund um die Nordschleife erlebten eines der turbulentesten 24h- Rennen der vergangenen Jahre, das vor allem von einem großen Favoritensterben ge- prägt wurde. Vom Start weg übernahmen die Vorjahressieger Marc Lieb, Timo Bernhard, Romain Dumas und Marcel Tiemann im Porsche GT3-R die Führung, die sie in den ersten sieben Rennstunden souverän behielten. Nach einer unverschuldeten Kollision mit einem anderen Teilnehmer endete die Fahrt dann aber am Haken eines Abschlepp- wagens. Teamchef Olaf Manthey, dessen Porsche-Rennwagen in den vergangenen vier Jahren jedes Mal den Sieg beim 24h-Rennen holten, blieb anschließend zunächst der Trost, dass der von ihm eingesetzte GT3-R mit Hybrid-Antrieb die Führungsarbeit übernahm. Doch auch dieser fiel knapp zwei Stunden vor dem Zieleinlauf in Führung liegend aus. Hart traf es auch die Audi-Fraktion: Mit Abt Sportsline und den Lokalmatadoren von Phoenix Racing hatten zwei Top-Teams Kundensporteinsätze mit dem Audi R8 LMS initiiert, mit denen sie das Renngeschehen über lange Phasen entscheidend mitgestalteten. Beide Mannschaften sammelten Führungskilometer, vier der insgesamt fünf eingesetzten Fahrzeuge konnten in den Kampf um die Spitze des Klassements eingreifen. Doch fast alle wurden durch Unfälle oder Defekte zurückgeworfen. Als einzige Speerspitze blieb zum Schluss jener Audi R8 LMS von Phoenix, der mit der dritten Gesamtposition noch für einen versöhnlichen Abschluss aus Audi-Sicht sorgte.

Zufriedenes Fazit der Organisatoren

Auch beim veranstaltenden ADAC Nordhrein herrschte nach der 38. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens beste Stimmung. „Trotz der sehr wechselhaften Wetterverhältnisse zu Beginn des Veranstaltungswochenendes haben wir mit insgesamt 220.000 Zuschauern wieder einen tollen Zuspruch erlebt“, freut sich Rennleiter Walter Hornung (Engelskirchen). „Zudem bestätigt das Ergebnis die Arbeit unserer Reglementsexperten. Wir haben absolut bemerkenswerten Sport gesehen – am Schluss waren drei verschiedene Marken auf den ersten vier Plätzen.“

Bericht: Offizeller Medien-Presseberich / D. Peter

Bilder: D. Peter / Linsenreflektion.ch