| Mercedes-CSI 2012 goes Asia und Olympia |
| 27. Januar 2012 um 17:42 Uhr |
![]() Spitzensport der Extraklasse, Emotionen, Entertainment. Auch die 24. Austragung des Mercedes-CSI 2012 vom 27. – 29. Januar im Hallenstadion war mit einem hochkarätigen Gesamtpaket einmal mehr nicht „nur“ eine Pferdespringveranstaltung. Das Traditionsturnier bildete den Auftakt ins olympische Jahr. Für die Schweizer Reiterinnen und Reiter ging es darum, sich mit guten Leistungen für eine Teilnahme in London zu empfehlen. Im Showteil war erstmals der asiatische Kontinent zu Gast. 60 Künstler aus China präsentierten Tradition und Moderne aus dem Reich der Mitte. Marco Kutscher gewinnt die Mercedes-Classic 2012
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Die Mercedes-Classic bleibt in deutscher Hand. Nach Marcus Ehning im Vorjahr gewann Marco Kutscher mit Cornet Obolensky das Weltcupspringen. Der 37-jährige Ostfriese Kutscher, der auf Satisfaction bereits am Samstag die Hauptprüfung gewonnen hatte, sicherte sich den Mercedes-Luxuswagen im Wert von 115'000 Franken mit einem Vorsprung von 0,5 Sekunden auf den Franzosen Delaveau mit Ornella Mail und 0,94 Sekunden vor Edwina Tops-Alexander mit Itôt du Château. Insgesamt stiessen sieben der 40 Starter in die Barrage vor. Als bester Schweizer klassierte sich Beat Mändli auf Una Traviatta nach einem Abwurf im Stechen als Siebter. Beat Mändli erreichte als einziger einheimischer Reiter die Entscheidungsrunde, doch wurde seiner portugiesischen Stute der Einsprung in die Zweier-Kombination zum Verhängnis. Nicht ins Stechen gelangten die Schweizer Favoriten Pius Schwizer auf Carlina mit 8 Strafpunkten und dem enttäuschte 19. Platz. Janika Sprunger auf Uptown Boy mit 13 Strafpunkten belegte am Schluss den 27. Rang und Steve Guerdat mit Nino des Buissonnets mit 16 Strafpunkten den 30 Platz. Werner Muff mit Kiamon ebenfalls 16 Strafpunkten klassierte sich als 32. Noch vor Simone Wettstein auf Clipmyhorse Cash and Go mit 20 Strafpunkten als Schlusslicht in der Rangliste. Jung gegen jung gebliebene...
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Denis Lynch (IRL) wiederholte am zweiten Tag in der Notenstein-Challenge, in der 15 Weltklassereiter gegen den Schweizer Nachwuchs antreten, vor 13'000 Zuschauern seinen Vorjahressieg. Mit Night Train sprang sich das Duo 10'000 Sfr. Preisgeld ein. Der 13.-jährige Fuchs-Wallach zeigte einen schnellen und fehlerfreien Durchgang. Quiness du Mezel, eine 8.-jährige Fuchsstute, sicherte sich mit Simon Deleste (FRA) im Sattel, den zweiten Platz. Janika Sprunger auf Jl’s Komparse belegte als beste Schweizerin den dritten Rang. Martin Fuchs, der die Armbinde des erfolgreichsten Turnierreiters trug, überzeugte mit Lalik und einem Nullfehler-Ritt. Das Gespann sicherte sich so den 5. Schlussrang. Hart „verfolgt“ wurde er vom Sohn des Altmeister Willi Melliger, Kevin Melliger auf Brustor Boy of Kannan und der überraschenden Nina Weck die seit einigen Monaten in Norddeutschland bei Europameister Rolf-Göran Bengtsson trainiert wird auf dem bereits 15.-jährigen Schimmelwallach U2, ein Pferd von Clarissa Crotta. In dieser Prüfung waren 26 Teilnehmer gemeldet, davon 13 Schweizer/Innen. Eine neue Rolex für Guerdat
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Der 30-jährige Jurassier Steve Guerdat hat auf seiner Schimmel-Stute Nasa mit dem einzigen Nullfehlerritt im Stechen den Rolex Grand-Prix am CSI Zürich gewonnen. Guerdat verwies Kevin Staut FRA mit 4 Strafpunkten und Malin Baryard-Johnsson SEW auf die weiteren Podestplätze. Der seit 2007 in Herrliberg ansässige Romand gewann mit seinem vermeintlichen Olympiapferd Nasa bereits seinen zweiten Grand-Prix nach dem Triumph am CSI Genf und sorgte für den insgesamt sechsten Schweizer Sieg im mit 150'000 Franken am zweithöchsten dotierten Springen in Zürich. Guerdat bekundete bei seinem Erfolg, der ihm 49'500 Franken einbrachte, auch Glück. Viermal touchierte sein elfjähriger Schimmel im Normalparcours ein Hindernis, zweimal wackelte das Holz im Stechen. Aber keine Stange fiel. Ein Jubiläum steht vor der TürWas 1988 aus einer simplen Idee entstand, gehörte ein knappes Vierteljahrhundert später weltweit zu den traditionsreichsten Reitsportveranstaltungen überhaupt. Der Mercedes-CSI hat sich seit seiner ersten Austragung zu einem nachhaltigen Anlass entwickelt und auf allerhöchstem Niveau etabliert. «Es ist gelungen, uns über diesen langen Zeitraum Resonanz zu verschaffen und uns den jeweils schnell verändernden Rahmenbedingungen anzupassen», sagt Rolf Theiler. Für den Co-Präsidenten und Mitbegründer des Mercedes-CSI entspringt der Erfolg des Turniers nicht einem Zufall, sondern ist vielmehr das Resultat harter Arbeit, eines in sich greifenden Konzepts und einer klaren Wertevorstellung. «Im harten Konkurrenzkampf wollen wir Pferdesport anbieten, wie sonst nirgendwo. Wir sprechen nicht nur den reinen Pferdekenner an, unser Angebot ist auch gezielt auf Pferdelaien ausgerichtet.» Dass diese Strategie bisher aufgegangen ist, lässt sich anhand von Zahlen belegen. Am Mercedes-CSI 2012 wird der neunhunderttausendste Zuschauer im Hallenstadion erwartet. Weichenstellung für LondonDie Preisgeldsumme und die Anzahl Prüfungen bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Mit knapp einer Million Franken zählt der Mercedes-CSI Zürich nach wie vor zu den bestdotierten Hallenspringreitturnieren der Welt. Von Freitag bis Sonntag fanden zwölf Prüfungen statt, mit der Mercedes-Classic – Rolex FEI World Cup™ am Sonntagnachmittag als Höhepunkt. Ein besonderer Anreiz bot einmal mehr der Art on Ice Rittberger, der mit 300'000 Franken dotierte Spezialpreis für den Sieger aller drei Prüfungen Rolex Grand Prix, UVEX-Preis und Mercedes-Classic – Rolex FEI World Cup™. Ein Kunststück, welches in den letzten Jahren schon mehrmals nur hauchdünn nicht gelungen war. In den anspruchsvollen Prüfungen gaben erfreulicherweise die Schweizer Reiterinnen und Reiter massgeblich den Ton an. Allen voran Steve Guerdat, der auf seiner Schimmel-Stute Nasa mit seinem Sieg am Rolex-Grand-Prix am Freitag den Mercedes-CSI richtig lancierte. Beat Mändlis Erfolg am Preis der Thermoplan AG, die Auftritte von Shootingstar Martin Fuchs sowie die beachtlichen Leistungen des Nachwuchs an der Notenstein Challenge gaben ein positives Leistungsbild der nationalen Reiterszene wieder. Rolf Theiler erwähnte ausserdem die hochklassig erstellten Prüfungen von Parcoursbauer Rolf Lüdi. Eine farbenprächtige China-Show
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Rund 60 Künstler verführten mit eindrucksvollen Showbildern in eine Welt voller Mystik, Poesie und Faszination. Beeindruckende Präzision von Bogenschützen auf Pferden, die imponierende Kraft und Ästhetik von Kung-Fu-Kämpfern, berauschende Trommelklänge und schwerelos scheinende Akrobatik verwandelten das Hallenstadion für kurze Zeit in ein kleines Reich der Mitte. Aussergewöhnliche Akrobatik bietet die Beijing Acrobatic Troup. Ihre Mitglieder klettern in rasender Geschwindigkeit acht Meter lange Stangen hoch und vollführen wahnwitzige Figuren. Ausserdem zeigen sie Reifensprünge auf höchstem Niveau: Präzises Timing und millimetergenau abgestimmte Flugbahnen sind nötig, um die nur 50 cm breiten Ringe synchron treffen zu können. Kungfu Revelations, eine der besten Kampfsport-Truppe Chinas zeigten eine Darbietungen aus einer Kombination von chinesischer Kampfkunst und Tanz. Sie zeigen die Seele der chinesischen Kultur in ihrer ganzen Reinheit und überzeugen durch eine unglaubliche Ästhetik. Imposant auch der Auftritt der Red Poppy Ladies. Die erste rein weibliche Percussion-Gruppe Chinas besteht aus den besten Trommlerinnen des Landes und sorgte 2008 an der Eröffnungs- und der Schlussfeier der Olympischen Sommerspiele in Beijing für Aufsehen. Der Schweizer Kunstturner-Olympiasieger Donghua Li sorgte am Sonntag für einen Auftritt der besonderen Auftritt. Passend zum Anlass – auf einem „richtigen“ Pferd. Das Jubiläum kann kommen -
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